Janus-Newsletter 12017


Janus-Newsletter 12017

1 Einleitung

Sehr geehrte Mitglieder und Abonnent/innen des Newsletters. Sie halten den Ersten ARG-Newsletter des neuen Jahres in Ihren virtuellen Händen. Janus ist in der römischen Mythologie der Gott der Durch- und Übergänge, der Vorwärts- und Rückschau. Nach ihm ist unser Kalendermonat Januar benannt, und nach diesem Motto wollen wir den Newsletter nutzen, um ins vergangene Jahr zurück, und ins kommende Jahr voraus zu schauen. Er könnte daher etwas länger werden, Sie können sich ja heraussuchen, was Sie am meisten interessiert. Wir wünschen alles Gute für das Jahr (1)2017 (Details zu dieser Jahreszahl in Teil 5 inhaltliche Gedanken) und hoffen weiterhin auf Ihre Unterstützung beim Ziel, eine anerkannte atheistische Religionsgesellschaft in Österreich Wirklichkeit werden zu lassen.

Das Präsidium der Atheistischen Religionsgesellschaft in Österreich

Inhalt

  1. Einleitung
  2. Rückschau 2016 (“Was wurde getan?”)
    1. Organisatorisches
    2. Förderverein
    3. Öffentlichkeitsarbeit
  3. Vorschau 2017 und Ziele (“Was soll getan werden?”)

    1. Vorbereitung des Antrags beim Kultusamt
    2. Positionierung bezüglich Religionsprivilegien
    3. Gewinnung weiterer Mitglieder
    4. Gewinnung weiterer Ehrenamtlicher
    5. Angedachte Veranstaltungen
    6. “Tempel”
  4. Partizipation (“Was kann ich tun?”)
    1. Regionale Kontaktpersonen
    2. Frauen im Präsidium
    3. Juristische Beratung
    4. Spenden
    5. Werbung
  5. Gedanken zur Zeitrechnung

2 Rückschau 2016

Wieder ist ein Jahr vergangen, und immer noch ist die Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich keine anerkannte Religionsgesellschaft nach österreichischem Recht. Das führt zu Fragen. Von den Mitgliedern ans Präsidium, und vom Präsidium an sich selbst. Wir selbst wissen wenigstens etwas besser, was sich denn so alles zugetragen hat, und kennen einige der Gründe. Diese würden wir Ihnen gerne nachvollziehbar machen:

Der wahrscheinlich wichtigste Punkt ist die Anzahl an Mitgliedern. Wir hatten ja schon 350 beisammen, zumindest hatten wir 350 unterschriebene Beitrittserklärungen. Aus den Verfahren der Vereinigungskirche (“Moonies”) und der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters (KdFSM, “Pastafaris”) wurden aber Kriterien genannt, denen unsere Beitrittserklärungen nicht genügten. Wir mussten daher alte Erklärungen ergänzen und neue Formulare aufsetzen. Dem Ruf, die Mitgliedschaft zu aktualisieren und somit gültig zu machen, sind leider noch nicht alle 350 Mitglieder gefolgt. Wir stehen derzeit bei etwas über hundert gültigen Erklärungen. Den Antrag auf Anerkennung können wir sinnvoll erst bei etwas über 300 Mitgliedern stellen. Unsere Bemühungen, die Mitglieder zu bekommen, sind vielfältig: Um Mitglieder zu gewinnen, muss man ihnen etwas bieten, dieses zu Bietende muss zunächst geschaffen werden: Konzepte, Strategien, eine Homepage, ein Forum. Vieles davon haben wir im vergangenen Jahr begonnen, aufzubauen.

a Organisatorisches

Im alten Präsidium der ARG gab es mit Wilfried Apfalter und Alexander Rezner zwei Präsidiumsmitglieder. Am 15. März 2016 haben wir das Präsidium dann auf vier Personen erweitert. Mit dem Ausscheiden von Hermann Geyer, dem wir für seine Unterstützung herzlich danken und für die Zukunft alles Gute wünschen, setzt sich das Präsidium der ARG aus drei Präsidiumsmitgliedern zusammen: Wilfried Apfalter, Nikolaus Bösch und Martin Perz.

Wir freuen uns, dass uns auch regionale Kontaktpersonen unterstützen. Für den Raum Tirol ist seit einiger Zeit Wolfgang Ebner die offizielle Kontaktperson der ARG. Er ist erreichbar unter tirol@atheistisch.at oder wolfgang.ebner@atheistisch.at. In Niederösterreich und Wien wird uns zukünftig Lukas Kudelka als regionale Kontaktperson der ARG unterstützen.

b Förderverein

Um bereits vor Erreichung des Status einer staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaft besser handlungsfähig zu sein, haben wir uns dazu entschieden, einen Förderverein einzurichten. Dieser trägt nun den Namen “Pro ARG – Förderverein für die (geplante) Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich (ARG)” (ZVR-Zahl: 357478224), ist unter der E-Mail-Adresse pro-arg@atheistisch.at erreichbar und kann dann Inhaber der Homepage und eines Spendenkontos sein, das wir einrichten werden. Bis jetzt operieren wir mit minimalen Kosten, getragen hauptsächlich durch das Präsidium selbst. Wir freuen uns aber über jede Unterstützung, zum Beispiel bei der Finanzierung der Homepage und bei anderen Kosten der Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Gebühren), der organisatorischen Unterstützung (Fahrtkosten zu Klausuren) oder der Teil-Finanzierung von Veranstaltungen.

c Öffentlichkeitsarbeit

Seit dem 15. März 2016 haben wir uns natürlich auch weiterhin bemüht, eine Öffentlichkeit zu erreichen und um Unterstützung und Mitglieder zu werben. Dazu wurde eine Homepage eingerichtet und regelmäßig aktualisiert. Weiters wurde ein Newsletter eingerichtet, der bereits mehrfach erschienen ist. Ebenso bemühten wir uns, unsere Organisation über Medien bekannter zu machen. Im Online-Magazin “Vice” erschien kurz vor Weihnachten ein Interview-Artikel über uns: https://www.vice.com/alps/article/osterreichische-atheisten-wollen-eine-religionsgemeinschaft-grunden. Über Feedback (office@atheistisch.at oder nikolaus.boesch@atheistisch.at) dazu freuen wir uns sehr.

Ebenso engagieren wir uns weiterhin zum Beispiel im Rahmen des “Dialogforums Ethik” der Initiative Weltethos Österreich (IWEO) gemeinsam mit Vertreter/innen aus Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Bahaitum.

In persönlichen Briefen, E-Mails, Kommentaren und Gesprächen haben wir uns bemüht, unser Projekt auch bei ausgesuchten Personen des öffentlichen Lebens (Journalist/innen, Professor/innen, …) bekannt zu machen und diverse Unterstützung zu gewinnen. Sollten Sie konkrete Personen kennen, die wir möglicherweise für eine Unterstützung gewinnen können, so lassen Sie es uns bitte gerne wissen!

3 Vorschau 2017 und Ziele

a Vorbereitung des Antrags beim Kultusamt

Unabhängig davon, ob wir die gesetzlich erforderlichen 300 kultusamttauglich bestätigten Mitglieder schon haben, oder noch nicht, sind wir bereits dabei, unseren Antrag beim Kultusamt vorzubereiten. Wir laden dazu herzlich zur Mitarbeit ein. Besonders juristische Unterstützung ist willkommen, da wir einen möglichst “wasserdichten” Antrag formulieren wollen, der weitere Verzögerungen (BVwG, VfGH, …) nach Möglichkeit ausschließen soll. Für den Fall, dass wir gegen eine Fehlentscheidung des Kultusamtes Rechtsmittel einlegen müssen, brauchen wir wohl zeitnahe juristische Unterstützung; auch in dieser Hinsicht wollen wir uns absichern. Daneben werben wir natürlich weiterhin um weitere Mitglieder.

b Positionierung bezüglich Religionsprivilegien

Die Reaktionen auf unser Interview mit dem “Vice”-Magazin haben uns gezeigt, dass bei uns eine klarere Positionierung zu Religionsprivilegien vermisst wird. Vor dem Hintergrund des vierten Jahrestages des Kirchenprivilegien-Volksbegehrens im April 2017 haben wir uns nun dazu entschlossen, mit unseren Mitgliedern ein Mitgliederprojekt zu starten, in dem wir uns differenziert mit Privilegien von und für Religionen auseinandersetzen wollen. Wir sind zurzeit in der Startphase und sammeln im internen Mitgliederforum unter http://forum.atheistisch.at Ideen. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, im Forum teilzunehmen!

c Gewinnung weiterer Mitglieder

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt: Wenn wir den Antrag stellen wollen, brauchen wir 300 Mitglieder. Außerdem wird richtiges “Leben” in die Gesellschaft nur kommen, wenn sich an verschiedenen Orten auch eine Art “kritische Masse” bildet, zum Beispiel um eine Feiertagsversammlung oder ähnliches zu veranstalten.

Wir bleiben dem Konzept der Gratis-Mitgliedschaft jedenfalls treu. Gewisse Grundrechte der Mitgliedschaft (Teilnahme im Forum und vieles mehr) werden jedenfalls kostenfrei bleiben. Darüber hinausgehende, möglicherweise kostenintensivere Angebote (die noch entwickelt werden) können dann entweder über einzelne Beiträge oder über eine zahlende Mitgliedschaft erworben werden. Details sind noch nicht beschlossen, aber dieses Grundgerüst schwebt uns vor.

Weiters bitten wir Sie herzlich, uns wissen zu lassen, welche Gründe Sie kennen, die potentielle Mitglieder beziehungsweise Interessierte von einem Beitritt abgehalten haben bzw. abhalten. Sind es einzelne Aussagen, die (sofern wahrnehmbar) Präsentation in den Medien, der Auftritt auf unserer Homepage oder einfach die Scheu, sich (als) religiös zu deklarieren?

Bitte schreiben Sie uns an office@atheistisch.at oder im Forum (http://forum.atheistisch.at)!

d Gewinnung weiterer Ehrenamtlicher

Wir haben derzeit außer dem Präsidium erst einige wenige andere “Ehrenamtliche” – zum Beispiel regionale Kontaktpersonen, die in ihrer jeweiligen Region/Stadt für die ARG aktiv sind und für Interessierte und neue Mitglieder eine Art Begrüßungsinstanz und Kontaktmöglichkeiten bieten. Für die Moderationstätigkeit im Forum (mit steigenden Mitgliederzahlen steigt auch der Aufwand) haben wir nun einen ersten Freiwilligen gewinnen können. Für weitere Angebote der Unterstützung (Übersetzung/Kontrolllektüre von Texten ins Englische) bedanken wir uns bereits jetzt sehr herzlich, für zusätzliche sind wir ebenso offen und dankbar.

e Angedachte Veranstaltungen

Für das Jahr 2017 wollen wir im Rahmen unseres Projektes zu den Religionsprivilegien die eine oder andere Veranstaltung organisieren, die sowohl dafür da sein soll, dass Mitglieder einander kennen lernen und sich darüber austauschen können, was denn die ARG nun sei und vielleicht werden könne, als auch einen Anlaufpunkt für Medienvertreter/innen bieten soll, die dann hoffentlich über uns berichten und unsere Perspektive(n) einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Außerdem überlegen wir uns, wie wir das Konzept der “Sunday Assemblies” (“Sonntagsversammlungen”) – eine Art von atheistisch-agnostischen Feierversammlungen – nach Österreich bringen können. Dazu wäre es unter anderem wichtig, abschätzen zu können, ob grundsätzlich ein Interesse besteht und wer wo daran Interesse hätte (sowohl organisatorisch, als auch von der Teilnahme her). Bitte kontaktieren Sie uns auch dazu gerne unter office@atheistisch.at oder im Forum (http://forum.atheistisch.at).

f “Tempel”

Nikolaus Bösch, der in der Südoststeiermark auf einem Bauernhof lebt, überlegt schon seit längerem, wie in Anlehnung an die Vorschläge von Alain de Botton (“Religion für Atheisten”) möglicherweise ein Tempel, ein geheiligter Ort, geschaffen werden könnte. Was würde einen solchen Ort ausmachen, wozu könnte er genutzt werden?

Nikolaus Bösch betreibt den Bauernhof gemeinsam mit seiner Partnerin und bietet im Rahmen von Workaway oder Helpx, beziehungsweise möglicherweise bald auch wwoof, Urlaub für Mithilfe an. Dabei können Gäste Teilzeit bei den täglichen Hofarbeiten mithelfen und leben im Gegenzug mit der Familie mit. In diesem Rahmen kann es kommen und kommt es immer wieder zu tieferen Gesprächen über Philosophie, Religion und Weltanschauung, über die Frage, was eine atheistische Religion denn sein sollte, und darüber, wie sie beschaffen sein könnte. Bei Interesse gerne an nikolaus.boesch@atheistisch.at. Es gibt keine formalen Kriterien, keinen Rechtsanspruch oder ähnliches, daher wird jede Anfrage als Einzelfall entgegengenommen und unter persönlichen und terminlichen Gesichtspunkten behandelt. Wir freuen uns natürlich über Interesse.

4 Partizipation

a Regionale Kontaktpersonen

Es wurde bereits die Funktion der Regionalen Kontaktperson erwähnt (Teil 3d). Diese soll im Rahmen ihrer Möglichkeiten die ARG vor Ort präsentieren, und Interessierten sowie neuen Mitgliedern eine erste persönliche Anlaufstelle sein. Bisher sind wir mit regionalen Kontaktpersonen in Wien, Steiermark, Niederösterreich und Tirol vertreten. Sowohl für die bestehenden Bundesländer können sich gerne zusätzliche Leute melden, als auch natürlich solche aus “neuen” Bundesländern. Gerne unter office@atheistisch.at oder im Forum (http://forum.atheistisch.at).

b Frauen im Präsidium

Wir sehen den Frauenmangel im Präsidium als eine Schwäche an und sind darum bemüht, zumindest mittelfristig den Frauenanteil an die 50 Prozent heran zu führen. Unseres Erachtens liegt das Hauptproblem nicht daran, dass wir uns weigern würden (was wir nicht tun), Frauen eine Chance zu geben, sondern am Scheitern, Interesse an der Mitarbeit zu wecken. Wir streben aktiv eine Erhöhung des Frauenanteils an. Wichtige Kriterien für die Aufnahme sind Bereitschaft zum Engagement und inhaltliche Übereinstimmung mit den Grundwerten. Wir freuen uns auf und über Interessentinnen und laden sehr herzlich dazu ein, uns diesbezüglich über office@atheistisch.at oder über das Forum (http://forum.atheistisch.at) zu kontaktieren.

c Juristische Beratung

Wie unter anderem in Teil 3a erwähnt, suchen wir für die Beantragung des Status einer staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaft die Unterstützung juristisch bewanderter Mitglieder und Sympathisant/innen. Auch für das Projekt zu den Religionsprivilegien wäre juristisches Know-How wertvoll. Sollten Sie darüber verfügen (und es uns anbieten) oder jemanden kennen, der dafür gewonnen werden könnte, bitten wir Sie herzlich mit uns in Kontakt zu treten, alle weiteren Details können wir dann in weiterer Folge klären. Natürlich per E-Mail an office@atheistisch.at oder im Forum (http://forum.atheistisch.at).

d Spenden

In Kürze sollte der Förderverein über ein eigenes Spendenkonto verfügen. Der Plan sieht vor, dass die Spenden die Arbeit der Atheistischen Religionsgesellschaft unterstützen sollen. Dabei kann gerne allgemein gespendet werden (nach dem Ermessen des Präsidiums zu verwenden) oder gezielt, zum Beispiel zur Deckung der Kommunikationskosten oder zur Finanzierung gezielter Projekte. Wir werden die Kontodetails aussenden, sobald Verein und Konto endgültig eingerichtet sind, und sind bis dahin per E-Mail oder im Forum erreichbar.

e Werbung

Wir bemühen uns natürlich weiterhin, eine möglichst große Öffentlichkeit, und die interne Öffentlichkeit möglichst gut, zu erreichen. Dazu verwenden wir das persönliche Gespräch, suchen den Kontakt zu Medien, bespielen unsere eigene Homepage sowie einen Twitter-Account (atheistisch_at), eine Facebookseite (Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich) und eine Homepage (atheistisch.at). Darüber hinaus sind wir nach Möglichkeit auch auf der Straße (bis jetzt Universitätsring und Mariahilferstraße in Wien) präsent. Sollten Sie eigene Ideen haben, oder die bereits laufenden Werbeunterfangen unterstützen wollen, melden Sie sich bitte gerne unter office@atheistisch.at oder im Forum (http://forum.atheistisch.at).

5 Gedanken zur Zeitrechnung

Auch zum Neuen Jahr soll nicht nur das Organisatorische erwähnt werden, sondern es soll auch Platz für inhaltliche Gedanken sein. Nachdem wir uns ein gutes neues Jahr wünschen, stellt sich die Frage: Wie zählen wir die Jahre eigentlich? Es scheint bezeichnend für die kulturelle Dominanz des Christentums zu sein, dass selbst (wir) Atheist/innen kaum die Jahreszahl “2017 nach Christi Geburt” in Frage stellen. Dabei und dadurch bestätigen wir eine im Prinzip willkürliche Zahl, die in erster Linie für eine bestimmte religiöse Gruppe Bedeutung hat. Wollen wir auf lange Sicht symbolische Gleichwertigkeit erreichen, so sollten wir uns auch über andere Zeitrechnungen Gedanken machen (und sei es nur als Gedankenspiel).

Es gibt dazu bereits Gedanken einer humanistischen Stunde 0, die vor ca. 12 000 Jahren mit dem Bau des ältesten bekannten Großbauwerks (in der heutigen Türkei) angesetzt wird. Damals lebten die Menschen noch nomadisch, nicht sesshaft, und haben sich anscheinend zusammengefunden, um einen Kultort für heute unbekannte Götter zu erschaffen. Das markiert einen wichtigen Übergang in der Menschwerdung und wäre daher ein interessanter Anfangspunkt für eine zivilisatorische Zeitrechnung. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man – weil es ja ein „ca.“ 12 000 ist – die aktuelle Jahreszahl kaum zu verändern braucht: aus 2017 wird 12017, die 1990er Jahre würden einfach die 11 990er Jahre werden, und somit “die 90er” bleiben. Ein pragmatisches Zugeständnis an die bestehende dominante Zeitrechnung und gleichzeitig eine Neuausrichtung, die alle Kulturen und Religionen gewissermaßen gleich berechtigt, da damit keine einzelne unter ihnen besonders hervorgehoben wird.

Wir hoffen, Sie mit diesen Gedanken zum neuen Jahr ein bisschen informiert, unterhalten und zum Denken angeregt zu haben. Natürlich freuen wir uns auch dazu über Ihre Gedanken und sind für Diskurs offen: office@atheistisch.at oder noch besser: http://forum.atheistisch.at.

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen ein erfreuliches neues Jahr!

 

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