Gastautorinnen und Gastautoren


Über Gastautorinnen und Gastautoren

Gastautorinnen und Gastautoren können wichtige Quellen für Meinungen und neue Ideen sein. Wir freuen uns, wenn ihre Beiträge zur kritischen Diskussion anregen. Wenn Sie einen Beitrag haben, den Sie hier teilen möchten, schicken Sie ihn bitte an office@atheistisch.at.


Warum mache ich da auch noch mit?

Ein Beitrag zur Atheistischen Weihnachts-Challenge 2016 von Franz Reiter Hallo liebe gleichgesinnte realistische und nicht in Illusionen schwebende Zeitgenossen. Es ist nach meinem Empfinden jedenfalls eine gute Idee, in dieser Jahreszeit unter dem weihnachtlichen Anlass dazu aufzufordern, sich über dieses Fest Gedanken zu machen, da das bei vielen vielleicht eine Anregung sein könnte, darüber nachzudenken, ob das, an was sie glauben, unseren heute bekannten Realitäten entspricht.


Weihnachtsbeleuchtung

Ein Ozean an Weihnachten

Ein Beitrag zur Weihnachts-Challenge 2016 von Wolfi Ich habe einen Osterstrauch zu Hause stehen, den ich auch als Weihnachtsbaum-Strauch sehe. Ein fröhliches, buntes Symbol mit Ostereiern aus Holz im Miniaturformat, mit Erdbeeren aus Filz (etwas zu früh, ein Sommersymbol und laut Früchte-Horoskop mein „Sternzeichen“), Zwergenfiguren aus Keramik davor, Silvesterglücksbringern, ohne Palmkätzchen, aber mit einem Glasanhänger, der mir gefällt und den ich in einem Souvenierladen in der Altstadt gekauft habe.


Krönchen richten und weiter

Ein Beitrag einer anonymen Verfasserin zur Weihnachts-Challenge 2016 Wie sollte man Weihnachten feiern? nun ich denke dass muss jeder für sich selbst entscheiden. ob mit Familie, Baum und dem Friede-Freude-Eierkuchengedanken, denn laut Werbung gehts nur so … oder anders als von der Gesellschaft aufgezwängt … Ich werde mich vor den Fernseher setzen und einen DVD-Abend machen – ohne Kartoffelsalat und Würstchen, ohne Baum, ohne Familie, vielleicht mit einer Flasche Sekt oder Wein und ein wenig Knabberei. Der Gedanke von Weihnachten wie ich ihn verstehe ist schon auch ein fest der Familie und liebe und lange Zeit war es das auch für mich, Aber was wenn die Familie (Eltern) nicht mehr sind und die Geschwister alle selbst eine Familie haben? klar, ich könnte die alljährlichen Einladungen annehmen und den heiligen Abend bei ihnen verbringen. aber erstens wäre ich sowas wie das fünfte Rad (zumindest gefühlt) und zum anderen hab ich das ganze Jahr nicht so einen engen Kontakt mit 2 von denen – und nur weil Weihnachten ist plötzlich doch?

Krönchen richten, und weiter!

Winter – Wenig Licht und Kälte drücken aufs Gemüt

Die Sache mit dem Soll und Ist – Wenn ich Hilfe brauche 2

Dieser Beitrag von Wolfi zu unserer Weihnachts-Challenge 2016 ist möglicherweise ein hilfreicher Beitrag für Hilfe-Bedürftige und deren Ansprechpartner. Deshalb wird er in den nächsten Wochen noch prominent platziert und des Öfteren verlinkt werden. Nun ist das Fest der Weihenacht, das Fest, das alle glücklich macht, wo sich mit reichen Festgeschenken Mann, Weib und Greis und Kind bedenken, wo aller Hader wird vergessen beim Christbaum und beim Karpfenessen; – und Groß und Klein und Arm und Reich, – an diesem Tag ist alles gleich. So steht’s in vielerlei Varianten in deutschen Blättern. Alten Tanten und Wickelkindern rollt die Zähre ins Taschentuch ob dieser Märe. Papa liest’s der Familie vor, und alle lauschen und sind Ohr … Ich sah, wie so ein Zeitungsblatt ein armer Kerl gelesen hat. Er hob es auf aus einer Pfütze, daß es ihm hinterm Zaune nütze. Erich Mühsam – Weihnachten http://gutenberg.spiegel.de/buch/erich-m-4656/73


Weihnachten wie früher? 7

Ein Beitrag zur Weihnachts-Challenge 2016 von Lukas Kudelka und Martin Perz Früher war alles besser, gerade auch das Weihnachtsfest. So schreibt zum Beispiel Sabrina Hoffmann in der Huffington Post: „Früher war Weihnachten noch Weihnachten. Ihr habt Stanniol-Lametta aufgehängt, obwohl es als gesundheitsschädlich galt. In deinem Adventskalender waren nur Schokoladenstückchen oder bunte Bilder. Du konntest es trotzdem nicht erwarten, jeden Tag ein neues Türchen zu öffnen. (…) Heute geht gar nichts ohne einen selbstgemachten Adventskalender mit 24 Geschenken, die jedes für sich schon als Geschenk für Heiligabend durchgehen könnten. (…) Spätestens Mitte November blinkt an den Häusern die Weihnachtsdeko. Die Leute statten sogar ihren Balkon mit Lichterketten aus, die sie selbst gar nicht sehen. Hauptsache der Nachbar merkt es. Und an den Fenstern klettern überall diese Gummi-Weihnachtsmänner hoch.“


Carl Sagan

Erinnerung an Carl Sagan – Teil 2

Ein Nachruf von Lukas Kudelka Heute vor 20 Jahren starb Carl Sagan, Begründer der Populärwissenschaft, wie wir sie heute kennen, im Alter von 62 Jahren. Doch solch ein Satz tut jemandem wie ihm kaum Ehre. Carl Sagan war zeitgleich ein begnadeter Wissenschaftler, Autor, TV-Persönlichkeit, Freidenker, Skeptiker und Visionär. Er stand, wenn man so will, für eine neue Art des Denkens. Kaum jemand hat die Menschheit so eindrucksvoll Ehrfurcht und Bescheidenheit vor der Immensität des Universums gelehrt.