Atheistische Religion


Aviso: Artikel über die ARG im Journal of Law, Religion and State

Wie wir heute erfahren haben, wird voraussichtlich Ende Juni im Journal of Law, Religion and State ein Artikel mit dem Titel “Is an atheist religion in Austria legally possible?” (auf Deutsch: “Ist eine atheistische Religion in Österreich rechtlich möglich?”) erscheinen.


Wie viel Religion wollen wir? 1

Religion sollte weder mit Theismus noch mit Unvernunft verwechselt werden. Ein Plädoyer für einen wirklich kritischen Umgang mit Religion. Im „Spectrum“-Teil der „Presse“ vom 13.4.2019 stellt Ulrich Körtner (auf Seite I) die Frage „Wie viel Religion brauchen wir?“. Ich möchte an diese Frage gerne eine weitere Frage anschließen: „Wie viel Religion wollen wir?“


Vorstellung der Atheistischen Religionsgesellschaft im Rahmen einer HVÖ-Veranstaltung in Wien

Am Dienstag, den 13. November 2018 wird in Wien ein Abend der “Humanistischen Akademie Wien/NÖ” des Humanistischen Verbands Österreich (HVÖ, vormals Freidenkerbund) im Café Westend (Mariahilfer Straße 128, 1070 Wien) stattfinden, an dem auch ein Präsidiumsmitglied der ARG teilnehmen und die ARG vorstellen wird. Wo: Café Westend, Mariahilfer Straße 128, 1070 Wien Wann: Dienstag, 13. November 2018, ab 18:00 Uhr Programm: 19:00 – 20:00 Uhr: Wilfried Apfalter, “ARG: Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich” 20:00 – 21:00 Uhr: Niko Alm, “Das Spaghettimonster” Das Café Westend befindet sich am westbahnhofnahen Eck zwischen Gürtel und innerer Mariahilfer Straße und ist zum Beispiel über die (U3-, U6-) Station Westbahnhof in 2-3 Minuten sehr leicht erreichbar.


Unsere Antragstellung beim Kultusamt (2) – warum überhaupt? 2

Der Genetiker John B. S. Haldane schrieb einmal („The truth about death“, Journal of Genetics, 58 (1963) 463-464, auf Seite 464): I suppose the process of acceptance will pass through the usual four stages: 1. This is worthless nonsense, 2. This is an interesting, but perverse, point of view, 3. This is true, but quite unimportant, 4. I always said so. („Ich gehe davon aus, dass der Prozess der Akzeptanz durch die üblichen vier Phasen verlaufen wird: 1. Das ist wertloser Blödsinn, 2. Das ist eine interessante, aber perverse Perspektive, 3. Das ist wahr, aber ziemlich unwichtig, 4. Ich habe es immer schon gesagt.“) Auch unser Vorhaben, als „Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich“ (ARG) mit einem entsprechenden Antrag beim Kultusamt eine staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft zu werden, muss wohl diese vier Phasen der Akzeptanz durchlaufen. In diesem zweiten Beitrag unserer Serie soll nun ein wenig beleuchtet werden, warum unser Ziel, eine staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft zu werden, Sinn macht und warum wir diese Herausforderung daher mit Freude annehmen.